BBS am Pottgraben bleibt "Umweltschule in Europa"

- Fünf Mal in Folge für besonders Engagement ausgezeichnet -

Die BBS am Pottgraben ist zum fünften Mal in Folge als Umweltschule ausgezeichnet worden. Sie gehört zu den 90 Schulen, die in der Region Weser-Ems diese besondere Anerkennung für ihr Engagement im Bereich Umweltschutz und Nachhaltigkeit entgegen nehmen durfte und nun in den kommenden zwei Jahren den Titel "Umweltschule in Europa" (USE) tragen dürfen.

Die Umweltschulfahnen und Urkunden wurden am 01.10.2019 im feierlichen Rahmen in der Universität Osnabrück von der Landeskoordinatorin Melanie Cronshagen und der Regionalkoordinatorin Simone Hallmann überreicht. Stellvertretend für die Projektteilnehmenden der BBS am Pottgraben nahmen Sonja Uhlig und Dennis Woitowitz die Auszeichnung und die damit verbundenen Glückwünsche entgegen.

Seit mehr als 20 Jahren wird das Projekt "Umweltschulen in Europa/Internationale Nachhaltigkeitsschule" über das Niedersächsische Kultusministerium angeboten. Die teilnehmenden Schulen verfolgen das Ziel, über einen Zeitraum von zwei Jahren durch konkrete Maßnahmen und Projekte die Bereitschaft zum nachhaltigen Handeln zu erhöhen.

Auch die BBS am Pottgraben fühlt sich dem Ziel einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) verpflichtet. Im Projektzeitraum 2017 - 2019 setzten sich SchülerInnen und KollegInnen der BBS am Pottgraben schwerpunktmäßig mit den Handlungsfeldern "Gesundheit" und "Biodiversität" auseinander, wobei sich jedoch Verknüpfungen zu weiteren Themen wie z.B. Abfallvermeidung, nachhaltiger Konsum und Re-/Upcycling ergaben.

Gesunde Ernährung und Vermeidung von Abfall

Die SchülerInnen der 12. Klasse Fachoberschule Gesundheit und Soziales (FOG18E1, FOG17A2, FOG17B2) realisierten im Rahmen des Lerngebietes 12.6 in kleinen Gruppen selbständig Projekte aus dem Gesundheits- und Pflegebereich. 
Insgesamt acht Projekte wurden von den SchülerInnen umgesetzt; mehr als die Hälfte der Projekte griffen den Nachhaltigkeitsgedanken in verschiedenster Weise auf.

Exemplarisch wurden zwei Projekte (Gesundes Frühstück und Gesundes Fast Food), die sich dem Themenbereich "Gesunde Ernährung" zuordnen lassen, für das Projekt USE der Jury näher vorgestellt.
Umgesetzt wurden die Projekte in Kooperation mit einer Grundschule (z.B. in Rahden, NRW) in den Räumlichkeiten der Grundschule. Den SchülerInnen einer 3. Klasse wurden zunächst Informationen zum Thema gesunde Ernährung vermittelt. Anschließend erfolgte die gemeinsame Zubereitung von Speisen. Berücksichtigt wurde bei der Umsetzung dieser Projekte sowohln die Wahl regionaler und saisonaler Produkte sowie die Vermeidung von Abfall.

Die Neue Westfälische berichtete hier über diese Aktion.

Biodiversität und Upcycling

Die curricularen Vorgaben für die BerufsschülerInnen des dreijährigen Ausbildungsberufes zur Kauffrau/ zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel sehen am Ende der Ausbildung im Lernfeld 12 die Umsetzung eines Projektes vor.
Zu Beginn der Projektphase wurde den SchülerInnen der KA15C3 die Aufgabenstellung vorgegeben, dass Projekte konzipiert und umgesetzt werden sollten, die die biologische Vielfalt und Biodiversität am Standort der Backhausschule fördern. 

DIe BerufsschülerInnen arbeiteten in Kleingruppen im Rahmen des Grundthemas an individuell gewählten Projekten, aber in einem Wettbewerb zueinander. Dieser klasseninterne Wettbewerb förderte die intrinsische Motivation. Nach der Planungsphase wurden die Projekte vor einer schulinternen Jury (bestehend aus drei Lehrkräften) präsentiert und von dieser bewertet.
Als Ergebnis konnten u.a. folgende Projekte in Kooperation mit den Ausbildungsbetrieben realisiert werden: Vogelnistkästen aus Porzellan, Bau eines Insektenhotels und Blumenbeet aus Europaletten. Berücksichtigt wurden bei der Umsetzung dieser Projekte ebenfalls der Gedanke des Upcycling.

Sonja Uhlig, Dennis Woitowitz

Einen Bericht der Neuen Osnabrücker Zeitung finden Sie hier.

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