Zum Inhalt springen

Vereinbarungen Einschulung

Nutzungsordnung Netzwerk

Nutzungsordnung und datenschutzrechtliche Einwilligung -Pädagogisches Netzwerk

Nutzungsordnung

1. Grundsätze

Die Schule unterhält ein pädagogisches Netzwerk, welches von Desktop-PCs in den Klassenräumen sowie schulischen mobilen Endgeräten genutzt wird. Das pädagogische Netzwerk ermöglicht auch den kostenlosen Internetzugang mittels WLAN, welches von Schülerinnen und Schülern mit privaten mobilen Endgeräten genutzt werden kann. Zu Beginn eines jeden Schuljahres werden die Schülerinnen und Schüler bzw. bei nicht volljährigen Personen die Erziehungsberechtigten über die vorliegende Nutzungsordnung informiert.

2. Selbstverpflichtung

Jede Schülerin und jeder Schüler verpflichtet sich bei der Nutzung des pädagogischen Netzwerks,

  • mit den schulischen digitalen Endgeräten (Desktop-PC, Tablet, Laptop) und den dazugehörigen Geräten sachgemäß und sorgsam umzugehen;
  • die persönlichen Zugangsdaten zum pädagogischen Netzwerk (Passwörter und Zugangscodes) geheim zu halten;
  • Bild- oder Tondokumente schulischer Veranstaltungen nur mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schulleitung anzufertigen oder weiterzugeben;
  • Downloads nur mit Erlaubnis der aufsichtführenden Lehrkraft durchzuführen;
  • persönliche Daten (Name, Geburtsdatum, Personenfotos, Videos etc.) von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und sonstigen Personen nicht unberechtigt im Internet zu veröffentlichen;
  • im Namen der Schule keine Vertragsverhältnisse einzugehen;
  • ohne Erlaubnis keine kostenpflichtigen Dienste im Internet zu benutzen;
  • das pädagogische Netzwerk nicht zur Versendung von Massennachrichten (SPAM) und anderen Formen von unzulässiger Werbung zu nutzen;
  • technische Inhalts- und Seitenfilter zum Schutz von Schülerinnen und Schülern nicht zu umgehen;
  • illegale Inhalte weder aufzurufen noch zu veröffentlichen;
  • keine belästigenden, verleumderischen oder bedrohenden Inhalte zu versenden oder zu verbreiten.

Jeder Nutzer weiß, dass folgende Inhalte verboten sind, und verpflichtet sich, diese auf dem gesamten Schulgelände weder anzusehen noch weiterzugeben oder zu transportieren:

  • Inhalte, die gegen geltende Gesetze zum Schutz vor Pornografie, Gewaltdarstellung, Volksverhetzung, Menschenverachtung verstoßen oder zu Straftaten anleiten;
  • Inhalte, die gegen das Jugendschutzrecht oder Urheberrechte verstoßen;
  • Inhalte, die dazu geeignet sind, einzelne Mitglieder der Schulgemeinschaft oder die gesamte Schulgemeinschaft zu schädigen.

3. Persönliche Kennung

  • Alle Nutzer erhalten eine individuelle Nutzerkennung in Form eines Nutzernamens und einem dazugehörigen Passwort. Nach Beendigung der Arbeit melden sich die Nutzer vom PC ab.
  • Für unter der Nutzerkennung erfolgte Handlungen sind die Nutzer verantwortlich. Deshalb ist das Passwort geheim zu halten und darf insbesondere nicht an andere Personen weitergegeben werden.
  • Wenn dem Nutzer bekannt werden sollte, dass sein Passwort unberechtigt durch andere Personen genutzt wird, ist der/die Beauftragte für Datenschutz (datenschutz@bbs-pottgraben.de) oder die Aufsicht führende Lehrkraft unverzüglich zu informieren, um ein neues Passwort zu erhalten.
  • Für die aufgerufenen Internetseiten oder die Nutzung webbasierter Dienste ist der Nutzer voll verantwortlich.

4. Gerätenutzung

Digitale Endgeräte, die der Schule gehören:

  • Alle Nutzer verpflichten sich, die schuleigene Hard- und Software entsprechend den Instruktionen und Bedienungsanleitungen zu nutzen. Störungen und Schäden sind sofort der Aufsicht führenden Lehrkraft zu melden. Wer vorsätzlich Schäden verursacht, kommt dafür auf.

Digitale Endgeräte, die der Schülerin, dem Schüler bzw. den Eltern gehören:

  • Jeder Nutzer haftet für sein eigenes Gerät und für etwaige Schäden an diesem. Die Selbsthaftung schließt ausdrücklich auch Schäden mit ein, die durch etwaige Schadprogramme entstehen. Die Benutzung der Geräte legt die jeweilige Lehrkraft fest. Die Schule haftet nicht für die Sicherheit der Daten und für kostenpflichtige Dienstleistungen auf den privaten Geräten.
  • Installiert ein Benutzer auf seinen privaten Geräten Programme, die im Rahmen einer Schullizenz beschafft werden, ist er für die korrekte Einrichtung und die daraus resultierenden Konsequenzen selbst verantwortlich. Die Schule haftet nicht für mögliche Folgen.

5. Rechte der Schule

  • Zugang: Die BBS Pottgraben ist jederzeit berechtigt, den Betrieb der schulischen Netze ganz, teilweise oder zeitweise einzustellen, weitere Benutzer zuzulassen und den Zugang zu beschränken oder auszuschließen. Die Schule hat jederzeit das Recht, Passwörter oder Zugangscodes zu ändern.
  • Vorgehen bei Verstößen: Schülerinnen und Schüler, die gegen die oben genannten Inhalte und Regeln verstoßen, können gegebenenfalls zivil- oder strafrechtlich verfolgt werden. Zuwiderhandlungen gegen diese Regeln können neben dem Entzug der Berechtigung für das Schulnetz auch weitere erzieherische Maßnahmen oder auch Ordnungsmaßnahmen zur Folge haben.
  • Speicherung der Daten: Die Nutzungsaktivitäten werden automatisch gespeichert, die personenbezogenen Daten werden zeitlich begrenzt (siehe Datensicherung und Löschfristen weiter unten) aufbewahrt und danach gelöscht. Die BBS Pottgraben gibt diese Daten an Dritte, z. B. an eine Strafverfolgungsbehörde, nur gemäß der geltenden Rechtslage heraus. Die Schule wird keine anlasslose Prüfung oder systematische Auswertung dieser Daten vornehmen.

Datenschutzrechtliche Informationen nach DSGVO

Zur Nutzung unseres pädagogischen schulischen Netzes der BBS Pottgraben ist die Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich. Darüber möchten wir Sie/Euch im Folgenden informieren.

1. Datenverarbeitende Stelle

Verantwortlich für die datenverarbeitende Stelle ist die aktuelle Schulleiterin bzw. der aktuelle Schulleiter der Berufsbildenden Schulen der Stadt Osnabrück am Pottgraben (BBS Pottgraben).

Schulischer Datenschutzbeauftragter

Sören Lassek
BBS Pottgraben
Pottgraben 4, 49074 Osnabrück
Tel.: 0541 323 873-00
datenschutz@remove-this.bbs-pottgraben.de

2. Zweck der Verarbeitung personenbezogener Daten

Personenbezogene Daten der Nutzer des pädagogischen Netzes werden erhoben, um die verschiedene Dienste benutzerspezifisch zur Verfügung zu stellen, die Sicherheit dieser Dienste und der verarbeiteten Daten aller Nutzer zu gewährleisten und im Falle von missbräuchlicher Nutzung oder der Begehung von Straftaten die Verursacher zu ermitteln und entsprechende rechtliche Schritte einzuleiten.

3. Rechtsgrundlage der Verarbeitung personenbezogener Daten

Die Verarbeitung personenbezogener Daten bei Nutzung des pädagogischen Netzwerks erfolgt auf der Grundlage der DSGVO (Einwilligung).

4. Kategorien betroffener Personen

  • Schülerinnen und Schüler
  • Lehrkräfte
  • von der Schule in das pädagogische Netz eingeladene Personen (z.B. Fachleitung des Studienseminars)

5. Kategorien von personenbezogenen Daten

  • Nutzerdaten (Nutzerkennung, Passwort, erzeugte Dateien)
  • Zugriffsdaten (Datum, Zeit, Gerät, Traffic, IP-Adresse und MAC-Adresse des verwendeten Endgerätes, IP-Adressen aufgesuchter Internetseiten und genutzter Dienste)
  • Kommunikationsdaten (Empfänger und Absender von E-Mails, Zahl und Art der Dateianhänge, Datum- und Zeitstempel)

6. Kategorien von Empfängern

  • Administratoren (alle technischen und öffentlichen Daten, soweit für administrative Zwecke erforderlich),
  • Schulleitung (alle technischen und öffentlichen Daten, Daten im persönlichen Nutzerverzeichnis nur im begründeten Verdachtsfall einer Straftat oder bei offensichtlichem Verstoß gegen die Nutzungsvereinbarung),
  • Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler (bei gemeinsam genutzten Daten in Verzeichnissen oder Freigaben)
  • Ermittlungsbehörden (alle Daten betroffener Nutzer, Daten im persönlichen Nutzerverzeichnis nur im Verdachtsfall einer Straftat)
  • Betroffene (Auskunftsrecht gemäß DSGVO)

7. Datensicherung und Löschfristen

  • Das Recht auf den Zugriff auf seine eigenen Daten im pädagogischen Netz besteht bis zur Beendigung des Schulverhältnisses in dem jeweiligen Bildungsgang.
  • Für die Datensicherung ist der jeweilige Nutzer selbst verantwortlich. Die Schule übernimmt diesbezüglich keine Haftung. Soweit die Einwilligung nicht widerrufen wird, gilt sie für die Dauer der Schulzugehörigkeit.
  • Spätestens nach Ende der Schulzugehörigkeit sind Zugriffe seitens des Nutzers nicht mehr möglich. Spätestens 6 Monate nach Beendigung des Schulverhältnisses werden sämtliche Daten gelöscht.