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Wir, die Klasse KAI26A2 der BBS Pottgraben haben uns im Religionsunterricht mit der Frage beschäftigt, wie wir angesichts der Klimakrise verantwortungsvoll mit Menschen, Tieren und der Natur umgehen können. Ausgangspunkt war ein Modellunternehmen, dessen Leitbild „Verantwortung für die Menschen, Tiere, Natur und zukünftige Generationen zu übernehmen“ nicht der Realität entsprach. Unser Ziel war es, zu erfahren, wie das Unternehmen (und wir) umweltfreundlicher handeln können. Daher haben wir uns mit dem biblischen Schöpfungsverständnis und Franz von Assisi beschäftigt sowie damit, wie diese Aspekte mit dem umweltfreundlichen und verantwortungsvollen Handeln zusammenhängen. Außerdem haben wir an dem „Ein-Stück-Holz“-Projekt von Volker-Johannes Trieb zu Ehren des 800. Todestages von Franz von Assisi teilgenommen.

Aus dem biblischen Schöpfungsverständnis haben wir mitgenommen, dass der Mensch ein Teil der Schöpfung ist und Verantwortung dafür trägt, sie zu gestalten, zu bewahren und zu schützen. Für Franz von Assisi waren Menschen, Tiere und die Natur miteinander verbunden. Als Geschenk Gottes betrachtete er die Geschöpfe. Er begegnete den Geschöpfen mit Respekt und Wertschätzung und bezeichnete sie sogar als seine Brüder und Schwestern. Daraus haben wir mitgenommen, dass wir die Schöpfung nicht einfach ausnutzen sollten, sondern verantwortungsvoll mit ihr umgehen müssen. Demut, Nächstenliebe, Wertschätzung und Dankbarkeit zeichneten Franz von Assisi aus.

Im Rahmen des „Ein-Stück-Holz“-Projekts haben wir Totholz mit Botschaften auf Altpapier zum verantwortungsvollen Umgang mit Juteband an Laternen und Sitzbänken in der Osnabrücker Innenstadt befestigt. Wir haben dadurch ein Zeichen für die Natur und Umwelt gesetzt. Das Projekt setzt unseren biblischen Auftrag aus der Schöpfungserzählung und das Schöpfungsverständnis von Franz von Assisi um. Durch das Projekt konnten wir als Klasse näher zusammenrücken und unsere Klassengemeinschaft fördern und hatten viel Spaß.

Durch die Auseinandersetzung mit dem Thema „Verantwortung für die Schöpfung übernehmen“ wollen wir den Menschen mitgeben, die eigenen moralischen Standards zu überdenken, an Gott zu glauben und sich an dem Schöpfungsverständnis von Franz von Assisi zu orientieren. Beispiele können sein: umweltfreundliche Materialien zu nutzen, Plastikverpackungen zu reduzieren, den Müll zu trennen, kleinere Einkäufe zu tätigen, Fleisch aus einer höheren Haltungsform zu wählen oder den Schutz der Mitmenschen / Mitarbeitenden zu priorisieren. Wir wünschen uns eine sichere Zukunft und eine gesunde Erde.

Schüler/-innen KAI26A2

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