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Auch dieses Mal fand der Vortrag großes Interesse. Insgesamt waren drei Schulklassen sowie Mitglieder des Fördervereins anwesend. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Vorstandsvorsitzende des Fördervereins Ursula Meyer ergriff Prof. Dr. Michael Schüller das Wort. Wie schon beim ersten Vortrag stellte er die Frage an die Zuhörer/-innen, was ihnen zu dem Begriff „Neue Seidenstraße" einfalle. Zahlreiche Antworten wurden gegeben, sodass darauf aufbauend ein interessanter und informativer Vortrag folgte.

Über 140 Länder beteiligen sich an dem Projekt „Neue Seidenstraße", wobei Deutschland offiziell nicht beigetreten ist.

Die Weltpolitik hat sich durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine geändert. Beim ersten Vortrag von Prof. Dr. Michael Schüller war das folglich noch kein Thema, dafür aber Corona.  Die Änderungen seit dem russischen Angriffskrieg wurden den Zuhörern/-innen verständlich und nachvollziehbar dargestellt.

Auch das Zitat von Le Yucheng - „Wir Chinesen sagen, wenn Du reich werden willst, musst Du Straßen bauen" - hatte Prof. Dr. Michael Schüller in seinen Vortrag eingebaut. Dieses Zitat sagt sehr viel über die Vision und das Vorhaben aus chinesischer Sicht über den Welthandel aus. Dazu zählt natürlich auch ein gewünschter offener und schneller Welthandel. Die chinesischen Aktivitäten kommen in den deutschen Medien so gut wie kaum vor. Die Informationen über die Weiterentwicklung der „Neuen Seidenstraße“ werden sehr spärlich kommuniziert.

Einige Medien wie z. B. die DVZ (Deutsche Verkehrs Zeitung) schrieb einen Artikel mit der Überschrift "Chinas Logistikdrache erwacht". Durch die Möglichkeit, die Waren über das Bahnnetz der verschiedenen Länder abzuwickeln, gibt es natürlich auch ein grundsätzliches Problem. Das ist z. B. die Spurbreite des Schienennetzes, aber das ist durch intelligente Logistik lösbar. Die „Neue Seidenstraße" ist ein Projekt mit hohen logistischen Anforderungen und bleibt spannend.

Wir danken Prof. Dr. Michael Schüller, für den informativen kurzweiligen Vortrag und wünschen ihm für die weiteren Aktivitäten im Projekt „Neue Seidenstraße" viel Erfolg.

Werner Plicht

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