Schulordnung

Die folgenden Regeln sollen dazu beitragen, dass das Zusammenleben an unserer Schule von Achtung und Toleranz geprägt ist.

Eine freundliche Atmosphäre, die von gegenseitiger Wertschätzung, Hilfsbereitschaft und Vertrauen getragen wird, ist eine wichtige Voraussetzung für gute Leistungen und für ein friedvolles Miteinander.

Grundsätzliches

In der Schule gehen alle respektvoll miteinander um. Toleranz findet dann ihre Grenzen, wenn religiöse, weltanschauliche oder politische Aussagen andere in ihrer Persönlichkeit verletzen.

In Konfliktfällen bemühen sich die Beteiligten zunächst um eine gemeinsame Lösung im direkten Gespräch. Ist das nicht möglich, werden Dritte zur Lösung hinzugezogen. Das können z. B. Mediatoren, Beratungslehrkräfte oder Vertrauenslehrer sein. Wenn auch in diesem Fall keine Lösung erreicht werden kann, ist die Schulleitung zu beteiligen.

Verhalten im Schulgebäude und auf dem Schulgelände

Alle verhalten sich so, dass niemand gefährdet oder der Schule und deren Einrichtung Schaden zugefügt wird.

Alle Lehrkräfte und Schüler bemühen sich um eine saubere Schule; für die Sauberkeit des Klassenraumes, der Flure, der Toiletten und der Treppenhäuser ist jeder verantwortlich.

Die Schüler verlassen die Klassen- und Fachräume für den Pausenzeitraum. Lehrkräfte und Schüler beachten die jeweilige Nutzungsordnung des Raumes.

Alle Aushänge, die auf schulfremde Veranstaltungen hinweisen, müssen durch die Schulleitung genehmigt werden.

Handel mit und Konsum von alkoholischen Getränken sowie allen anderen Drogen sind auf dem Schulgelände verboten. Das gilt auch für verfassungsfeindliche Medien.

Aus Sicherheitsgründen und aus Rücksicht auf andere hält sich niemand im Eingangsbereich und auf den Treppen auf.

Der Versicherungsschutz ist unter Umständen nicht mehr gewährleistet, wenn das Schulgelände nicht autorisiert verlassen wird.

Als rauchfreie Schule ist das Rauchen im Schulgebäude und auf dem Schulgelände sowie bei Schulveranstaltungen außerhalb der Schule verboten.

Verhalten im Unterricht

Alle erscheinen pünktlich und in angemessener Kleidung zum Unterricht und zu anderen Schulveranstaltungen.

Während des Unterrichts ist das Essen untersagt. Alkoholfreie Getränke sind nur in verschließbaren Behältern erlaubt. Aus gesundheitlichen Gründen wird das Trinken von Wasser empfohlen. An Computerarbeitsplätzen ist das Trinken verboten.

Das Anfertigen von nicht autorisierten Fotos und Filmen ist untersagt.

Ist zehn Minuten nach Unterrichtsbeginn noch kein Lehrer erschienen, erkundigt sich ein Vertreter der Klasse im Sekretariat.

Die Nutzung der EDV ist nur mit einem Passwort möglich. Dieses Passwort ist dem Nutzer bekannt und muss geheim gehalten werden; eine Weitergabe ist nicht erlaubt. Bei Verlust des Passwortes kann es einmalig kostenfrei neu eingerichet werden; bei weiterem Verlust wird eine Gebühr von 10 EUR erhoben. Alle Aktivitäten des Nutzers werden personenbezogen protokolliert. Die Aufzeichnungen werden spätestens ein Jahr nach der Ausschulung gelöscht.

Nutzung von Mobilfunkgeräten

Elektronische Kommunikationsmittel (Handy, Smartphone und vergleichbare Geräte) sind während des Unterrichts lautlos zu stellen und nicht sichtbar in der Schultasche zu verstauen.

Bei Leistungskontrollen (z. B. Klassenarbeiten) und in Prüfungssituationen sind alle mitgebrachten kommunikationsfähigen Geräte (einschließlich Smartwatch) auszuschalten und wie oben beschrieben zu verstauen. Zuwiderhandlungen werden als Täuschungsversuch gewertet.

Besteht der Verdacht eines Täuschungsversuches, hat die Schülerin bzw. der Schüler nachzuweisen, dass kein Verstoß gegen diese Regeln vorliegt.

Ist die Nutzung der Geräte im Unterricht z. B. zur Bearbeitung von Aufgaben vorgesehen, entscheidet die Lehrkraft über Art und Umfang der Nutzung.

Für den Verlust oder Schäden an den mitgebrachten Geräten haftet die Schule nicht.

Verhalten bei Unterrichtsversäumnissen

Eine Beurlaubung der Schüler ist nur in Ausnahmefällen und auf Antrag möglich. Die im Sekretariat erhältlichen Antragsformulare sind auszufüllen und mindestens eine Woche vor Beginn der Unterrichtsbefreiung den Klassenlehrern vorzulegen.

Können Vollzeitschüler und Berufsschüler, die im Blockunterricht beschult werden, nicht am Unterricht teilnehmen, ist der Schule spätestens am dritten Versäumnistag der Grund des Fernbleibens mitzuteilen. Können Berufsschüler, die wöchentlich die Schule besuchen, nicht am Unterricht teilnehmen, so ist der Schule spätestens bis zum nächsten Unterrichtstag der Grund des Fernbleibens mitzuteilen.

Die Schüler müssen bei Versäumen des Unterrichts spätestens am ersten Tag des Schulbesuchs nach dem Fehlen eine schriftliche Entschuldigung vorlegen. Bei mehr als zweitägigem Fehlen wegen Krankheit ist eine ärztliche Schulunfähigkeitsbescheinigung vorzulegen. In besonderen Fällen kann die Schulleitung auch bei kürzerem Fehlen die Vorlage einer ärztlichen Schulunfähigkeitsbescheinigung verlangen.

Für Prüfungen gelten besondere Regelungen. Nimmt ein Prüfling im Rahmen der Abschlussprüfung an einem Prüfungsteil an einer einzelnen Prüfung nicht teil, so ist im Falle der Krankheit in jedem Fall eine vom Arzt unterschriebene Prüfungsunfähigkeitsbescheinigung unverzüglich beizubringen. In begründeteten Fällen kann darüber hinaus eine amtsärztliche Bescheinigung eingefordert werden. Die Ausbildungsbetriebe der Berufsschüler und die Praktikumsbetriebe der Schüler nehmen durch Unterzeichnen der Entschuldigung Kenntnis von den Unterrichtsversäumnissen ihrer Auszubildenden oder Praktikanten.

Regelverstöße

Bei Verstößen gegen die Schulordnung können je nach Schwere Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen eingeleitet werden.

Die Eltern bereits volljähriger Schüler unter 21 Jahren haben ein Informationsrecht hinsichtlich besonderer Vorgänge, wie anstehende Ordnungsmaßnahmen bzw. Gefährdung der Versetzung oder Nichtversetzung. Dies gilt jedoch nur, wenn der Schüler dieser Unterrichtung nicht widersprochen hat.

Bei vorsätzlicher oder mutwilliger Beschädigung oder Beschmutzung des Schuleigentums besteht die Schule auf Schadensersatz.

Eine Schulordnung kann ein konfliktfreies Miteinander zwar nicht garantieren, sie schafft aber eine gemeinsame Basis und gibt den Menschen in unserer Schule Regeln, an denen sie sich orientieren können.

 

Osnabrück, 07. März 2017

gez. Ralf Korswird, Schulleiter


Hinweis:

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der BBS Pottgraben werden Gruppenfotos erstellt und ggf. auf der Homepage oder in anderen Publikationen veröffentlicht. Wer eine Veröffentlichung seines Bildes nicht wünscht, also das Recht an seinem Bild für die Öffentlichkeitsarbeit der BBS nicht freigeben möchte, wird gebeten, diesen Gruppenfotos fern zu bleiben, da eine nachträgliche Einzelabfrage abgelichteter Personen organisatorisch nicht möglich ist.

Im Rahmen des digitalen Klassenbuches, das in einigen Bildungsgängen Anwendung findet, ist die Speicherung von Fotos zur schulinternen Verwendung durch die Lehrkräfte möglich. Betroffene, die mit dieser Regelung nicht einverstanden sind, teilen dies bitte schriftlich dem bzw. der Klassenlehrer/-in mit.
(vgl. § 9 (1) Nr. 4 NDSG i. V. m. § 10 (3) Satz 2 NDSG und § 31 (1) NSchG)

Die Schule ist zur Verbesserung der Unterrichtsqualität verpflichtet, ein Jahr nach Abschluss des Schulbesuchs Kontakt zu Ihnen aufzunehmen und Sie zu befragen. Dazu darf die Schule entsprechend den Vorschriften des NSchG und des NDSG die erforderlichen Daten auch nach Verlassen der Schule verarbeiten.

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