Überblick - Fachschule Betriebswirtschaft in dreijähriger Teilzeitform (FB)

Studieren Sie berufsbegleitend Betriebswirtschaft an der BBS am Pottgraben in Teilzeit. Hier können Sie sich über den Bildungsgang näher informieren oder Sie nutzen den Flyer der Fachschule Betriebswirtschaft.

Beschreibung

Eine 40jährige Tradition verpflichtet - Die Fachschule Betriebswirtschaft als Karrieresprungbrett

Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und des damit einhergehenden Fachkräftemangels bei gleichzeitig steigenden Qualifikationsanforderungen in der Berufswelt , der Auswirkungen eines veränderten Berechtigungswesens („Offene Hochschule“) sowie einer zunehmenden Mobilität und Bildungsaspiration der Gesellschaft erwächst die Notwendigkeit ein konkurrenzfähiges Bildungsangebot für Weiterbildungswillige zu schaffen.   

Versteht sich die BBS am Pottgraben in Osnabrück gemäß der Präambel der Schulverfassung als regionales Kompetenzzentrum, so ist schon diesem Selbstverständnis vor dem Hintergrund eines sich dynamisch entwickelnden Umfeldes ein fortwährender Prozess des Ausbaus und der Weiterentwicklung der beruflichen Bildung auf qualitativ hohem Niveau geschuldet.

Bei steigenden Qualifikationsanforderungen in der Berufswelt erlangt Schule hier eine besondere Bedeutung als Dienstleister gegenüber den beteiligten Kontrahenten (unsere Absolventen und  private und öffentliche Institutionen als Abnehmer) des regionalen Arbeitsmarktes.   

Das Ziel dieses Bildungsganges besteht darin, Kaufleuten und Absolventen der Gesundheitsberufe nach einer beruflichen Erstausbildung und einer einschlägigen praktischen Berufstätigkeit eine vertiefte berufliche Weiterbildung zu vermitteln. In der Fachschule wird gleichzeitig die Befähigung erworben, den Bildungsweg an einer Fachhochschule (bzw. Hochschule nur in Niedersachsen) fortzusetzen. Sachkompetenz, Methoden- und Sozialkompetenz sind Merkmale einer umfassenden beruflichen Handlungskompetenz, die gerade von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an Arbeitsplätzen mit gehobenen Anforderungsprofilen gefordert wird. Im Unterricht der Fachschule - Betriebswirtschaft - soll die Einsicht in die Vernetztheit betriebswirtschaftlicher, volkswirtschaftlicher, juristischer und sozialer Prozesse und das zugehörige ökonomische Fachwissen vermittelt werden. Die Weiterbildungsmaßnahme will zu sachgerechtem Urteil und zu begründeten Entscheidungen befähigen, sie will das Gefühl für soziale Verantwortung entwickeln und die kulturkundliche, soziale und politische Kompetenz der Studierenden fördern. 

Zurzeit werden in der Fachschule Betriebswirtschaft ca. 180 Schülerinnen und Schüler im Alter von 20 – 42 Jahren über drei Jahrgangsstufen in acht Klassen in Teilzeitform an drei Abenden von 35 Lehrkräften unterrichtet.

BBS Pottgraben Vorreiter bei der Modernisierung der Fachschule Betriebswirtschaft

Der BBS am Pottgraben wurde vom Kultusministerium Niedersachen ausgewählt die Fachschule Betriebswirtschaft zu modernisieren

Ziel der Modernisierung ist die Erprobung und Überarbeitung eines neuen inhaltlichen Konzeptes in modularisierter Form. Das bedeutet, dass Fächer in Module umgewandelt werden. Zudem soll die Qualität der Ausbildung der Fachschule Betriebswirtschaft sichtbar gemacht werden, sowie durch die Entwicklung eines Modulhandbuchs die Qualifikation unserer Stundeten transparent dargestellt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Förderung der Mehrsprachigkeit und eine internationale Vergleichbarkeit des Kompetenzerwerbs zu gewährleisten. Die Modularisierung des berufsbezogenen Bereichs ist aktuell im Grundkonzept abgeschlossen und wird derzeit in einem Schulversuch getestet.

Insgesamt kann festgehalten werden, dass die Modularisierung von den Studierenden positiv bewertet wird. Insbesondere die Fokussierung auf die Einbindung einer Projektarbeit im Modul „Projektmanagement“ und der damit einhergehenden Erbringung einer Prüfungsleistung wurde seitens der Studierenden auch vor dem Hintergrund der Entspannung der Prüfungsbelastung zum Ende des Bildungsgangs positiv hervorgehoben.

Aufnahmevoraussetzungen

In die dreijährige Fachschule - Betriebswirtschaft - kann aufgenommen werden, wer: 

  • den Sekundarabschluss I - Realschulabschluss - oder einen anderen gleichwertigen Bildungsstand,
  • eine erfolgreich abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung - bei einer Stufenausbildung der letzten Stufe - und eine mindestens einjährige einschlägige Berufstätigkeit,
  • den Abschluss einer einschlägigen Berufsausbildung zur Staatlich geprüften Assistentin/zum Staatlich geprüften Assistenten und eine anschließende einjährige einschlägige Berufstätigkeit oder
  • eine einschlägige Berufstätigkeit von sieben Jahren und den Berufsschulabschschluss oder einen anderen gleichwertigen Bildungsstand

nachweist. Die als Aufnahmevoraussetzung geforderte Berufstätigkeit kann durch eine während des dreijährigen Schulbesuchs ausgeübte Berufstätigkeit ersetzt werden.

Ausbildungsdauer

Die Fachschule Betriebswirtschaft wird nur in dreijähriger Teilzeitform angeboten und gliedert sich in sechs Semester. Diese Teilzeitform ist besonders geeignet für eine Weiterqualifizierung parallel zu einer beruflichen Tätigkeit.

Der Unterricht findet montags, dienstags und donnerstags von 17:45 bis 21:30 Uhr statt. Zusätzlich sind einige Wochenendseminare einzuplanen. Erster Unterrichtstag ist der erste Donnerstag nach Ende der Sommerferien.

Abschlüsse und Berechtigungen

Das Abschlusszeugnis berechtigt, folgende Berufsbezeichnung zu führen:

„Staatlich geprüfte Betriebswirtin“ bzw. „Staatlich geprüfter Betriebswirt“.

Mit der Einführung des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) wird dieser Abschluss in der Qualifikationsstufe 6, in der unter anderem auch der Bachelorabschluss eingestuft ist, eingeordnet.

Das Bestehen der Abschlussprüfung gewährt darüber hinaus folgende Abschlüsse und Berechtigungen:

  1. Fachhochschulreife;
    sie berechtigt zum Studium an allen Fachhochschulen der Bundesrepublik Deutschland in allen Fachrichtungen
  2. Hochschulzugangsberechtigung für ein Studium in der jeweiligen Fachrichtung an einer Universität / Hochschule in Niedersachsen.

Bei erfolgreichem Abschluss des Bildungsganges kann neben dem üblichen Abschlusszeugnis ein Portfolio erstellt werden, das die erfolgreich absolvierten Module unter Zuweisung der ECTS-Punkte dokumentiert (Diploma Supplement).

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